11-verschiedenes

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Ein Wort zum COPYRIGHT. Die Sammler dieser Werke sind nicht immer die Autoren. Oft werden existierende Werke nur etwas verändert und dann weitergegeben. So wie bei Folklore ist dann der Originalautor nicht mehr auszufinden. Wer sein Werk hier unverändert wiederfindet, möge sich als Autor melden. Ich mache gerne mit dieser Seite Werbung für ihn

Motto für eine Festzeitung

Die Zeitung will bescheiden wagen,
zur Unterhaltung beizutragen.
Im ernsten und im heit'ren Sinn
nehmt sie denn alle fröhlich hin.
Ist Mangelhaftes drin enthalten,
dann lasset bitte Nachsicht walten,
und eh' Ihr mecket, eh' Ihr zischt,
bedenket doch, sie kostet nischt.
Wer keinen Spaß vertragen kann,
der trete gleich den Rückzug an.
Ihr andern aber lest und lacht;
für Euch ist dieser Spaß gemacht
.

 

Festlicher Gruß
Wer kreativ ist kann selbst einige Verse individuell schmieden.

Drum, liebe Gäste, hört zum Schluß,
an das Brautpaar einen festlichen Gruß:

Glück auf nun, Ihr Beiden, es ist Euch gelungen:
Das Ziel Eurer Wünsche, Ihr habt es erreicht,
Seid innig vom Bande der Liebe umschlungen,
Ein Tag voller Wunder, dem weniges gleicht.

Besteigt jetzt mit Frohsinn den Ehestands-Nachen
Und steuert das Schifflein nach mutigem Plan,
Die Sonne am Himmel wird gnädig Euch lachen,
Und Petrus verbietet den Sturm und Orkan.

Wenn einmal vielleicht auch die Wellen sich heben,
Der Nachen sich schüttelt in schlingernder Fahrt,
Dann wird Euch die Liebe die Zuversicht geben,
Das Böse zu meistern in gemeinsamer Art.

Glück auf nun, Ihr Beiden, es ist Euch gelungen:
Das Ziel Eurer Wünsche, Ihr habt es erreicht,
Seid innig vom Bande der Liebe umschlungen,
Ein Tag voller Wunder, dem weniges gleicht!

 

Eine Rede reden

Von unsern Gästen beinah jeden
hört' ich bereits heut Reden reden.
So was steckt an, und da zum Glücke
ich nur auf heit're Blicke blicke,
will ich gleich andern nicht verzichten
und etwas von Gedichten dichten.
Hier herrscht die Lust. Ich seh' nicht einen
bei diesen feinen Weinen weinen,
nicht einen, dem es nicht zur Stunde
selbst bei verwöhntem Munde munde;
das macht, weil Geister hier im Spiele
und wecken der Gefühle viele
und künden, wie die zwei sich fanden
und sich mit süßen Banden banden.
Wenn plaudern könnte jene Türe,
gewiß sie Liebesschwüre schwüre.
Nun ließen sie, wie wir hier schauen,
sich heute voll Vertrauen trauen.
So mög' der Himmel Segen geben,
daß sie ein frohes Leben leben;
dann werden wir, das wollt' ich sagen,
wieder an Jubelhochzeitstagen tagen.

 

ZUR HOCHZEIT
(Wilhelm Busch, Fragment)

O wie lieblich, o wie schicklich,
Sozusagen herzerquicklich,
Ist es doch für eine Gegend,
Wenn zwei Leute, die vermögend,
Außerdem mit sich zufrieden,
Aber von Geschlecht verschieden,
Wenn nun diese, sag ich, ihre
Dazu nötigen Papiere
Sowie auch die Haushaltssachen
Endlich mal in Ordnung machen
Und in Ehren und beizeiten
Hin zum Standesamte schreiten,
Wie es denen, welche lieben,
Vom Gesetze vorgeschrieben;
Dann ruft jeder freudiglich:
"Gott sei Dank, sie haben sich!"

 

 

Ein Eherezept

Der Herr im Haus, wie man's versteht, ist der wohl, der die Hosen trägt.
Doch ist es heute schwer zu sagen, da beide ja jetzt Hosen tragen.
Um eine Ehe zu erhalten, um sie harmonisch zu gestalten,
geb' ich der Frau den guten Rat, mit Vorsicht: Sei ein Diplomat.

Da wir es ja schon oft geseh'n und es schon 1000-mal gescheh'n,
die Ehe dabei scheitern kann, wo man das Recht entzieht dem Mann.
Du Frau bist ja dafür geschaffen, aus einem Haus ein Heim zu machen.
Und bist du klug, verstehst du's dann durch List zu fesseln deinen Mann.

Du Frau sollst dich dem Manne fügen, ihn dann mit deinem Charme besiegen;
die Zärtlichkeit ist dein Gewinn, sie wirkt auf ihn wie Medizin.
Es kann dir nur zum Vorteil sein, flößt du ihm diese Droge ein.
Du kluge Frau, dann mit Bedacht, gib auf das Barometer acht.

Zeigt es wohl ein Gewitter an, mach schleunigst aus dem Weg dich dann.
Nimm Anteil dann an seiner Klage und unterlasse nie die Frage,
wie er den Arbeitstag verbracht und daß du oft an ihn gedacht.

Willst du ihn dann auch mal bestechen, laß ihn nie fühlen seine Schwächen.
Laß ihn erkennen durch 'ne List, daß er der Herr im Hause ist.
Sei nie bestrebt in dem Gelingen, den Mann stets in die Knie zu zwingen.
Eins willst du nicht um alle Welt, einen Mann dann als Pantoffelheld.

Wahr' das Geheimnis einer Frau, trag deine Blöße nie zur Schau,
so wird die Neugier ihn bezwingen und er wird eifrig um Dich ringen.
Zum bösen Spiel erlern das Lachen, freundliche Miene auch zu machen,
befolge diesen guten Rat, so macht's genau ein Diplomat.

Nun Mann, laß auch der Frau ihr Recht, da sie gehört zum schwachen G'schlecht.
laß sie darunter doch nicht leiden, so wirst du manchen Streit vermeiden.
Und sag ihr oft, daß du sie liebst, dein Leben wohl für sie auch gibst.
Vor Eifersucht sollst sie verschonen, dafür wird sie dich belohnen.

Vermeide jeglichen Verdruß, leb mit der Frau auf gutem Fuß.
Und das es auf die Dauer hält, erhöhe ihr das Haushaltsgeld.
Sag nie, daß faltig ihr Gesicht, ja, so etwas verzeiht sie nicht.
Wird deine Frau auch älter dann, treu bleib ihr stets als Ehemann.

Laß dich von keiner dann berauschen, sie für 'ne Junge einzutauschen.
Sie ist dir mehr als nur 'ne Frau, was sie wohl tut, du weißt's genau.
Dies alles dann für wenig Geld, macht sie zur besten Frau der Welt.

Daß sie auch Krankenschwester ist und Koch, im Falle, du vergißt's,
hilft dir so manche Bürde tragen; Mädchen für Alles, sozusagen.
Nun, das Rezept wird sich bewähren, bei dem, der es gebraucht in Ehren,
da Eheglück und Einigkeit - stets beruht auf Gegenseitigkeit ! ! !

 

 

 


Geliebte . . . . . . . . . , komm und hör, ich liebe - wie Du weißt - Dich sehr.
Ich bin der Mann, der nie vergißt, daß Du mein liebes Weibchen bist.
Doch merke Dir den Spruch von Goethe: IM HAUSE BLÄST DER MANN DIE FLÖTE.

Mein lieber . . . . . . . , wie schön das ist, daß Du auch musikalisch bist.
Ich sage Dir, als Dirigent hab ich ein mächtiges Talent.
So schlag ich Dir in aller Ruh MIT KOCHLÖFFELN DEN TAKT DAZU.

 

 

 

Lieber . . . . . . . . . . . , ein guter Ehemann muß studiert haben:

1. Theologie - um Gardinenpredigten besser würdigen zu können.
2. Jura - um zu begreifen, daß Frauen immer Recht haben.
3. Medizin - um seine Frau richtig behandeln zu können.
4. Philosophie - um Frauenlogik gründlich zu verstehen.
5. Mathematik - um zu wissen, daß Frauen unberechenbar sind.
6. Geometrie - um jeden Winkel im Herzen seiner Frau entdecken zu können.
7. Meteorologie - um zu merken, wann Sturm und Gewitter im Anzug sind.
8. Arithmetik - um zu entdecken, wenn seine Frau ihm ein X für ein U vormachen will.
9. Strategie - um zu lernen, daß Angriff die beste Verteidigung ist.
10. Poesie - um sich aus allen Ungereimtheiten seiner Frau den richtigen Vers machen zu können.
11. Astronomie - um in ihren Augensternen lesen zu können.
12. Musik - um ihr erforderlichenfalls die Flötentöne beizubringen und trotzdem das Lob seiner Frau in allen Tönen singen zu können. Außerdem ist das Wissen um Dissonanz und Harmonie im Eheleben sehr wichtig. Den Takt muß der Mann besitzen, er muß ihn vor allem auch angeben können.

 

 

Liebe - einst und jetzt

Im Mittelalter war's noch schlecht, da hatten Frauen gar kein Recht.
Sie wurden - ach du liebe Zeit! - dem ersten besten Mann verfreit.
Da half kein Stöhnen, Grunzen: es zählten nur allein Penunzen.
So dacht' auch Ritter Rußig und sprach: "Heiraten muß ich!"
Er nahm ein Weib, jedoch o Graus! Er kam nicht aus der Rüstung raus.
Sie hatte nicht viel gekostet und war total verrostet.
Niemand hat Hilfe ihm gebracht. Dem Paar blieb in der Hochzeitsnacht
nur Beten und dann Fasten. Ob die zusammenpaßten?

Bei euch gab's andere Probleme, da war ein Knistern und Gesehne,
da war die Liebe mit im Spiele, es ging auch nicht ums Geld das viele.
........... wollt ein Frauchen hübsch und fein, die ............. sollt die Seine sein.
Und als er sich ihr Herz genommen, ist er schnell aus dem Anzug gekommen.
Danach nahm alles seinen Lauf; die Liebe höret nimmer auf!
In fünfzig Jahr sei's noch wie heut'. Wir wünschen Euch eine glückliche Zeit.

 

 

 

 

Die Pfütze

Vor der Hochzeit: "komm süßes Herz, ich trage dich über die Pfütze"
Nach der Hochzeit: "komm Liebling, ich helfe dir"
Nach einem Jahr: "Schatz, pass auf, es kommt eine Pfütze"
Nach fünf Jahren: "Frau, tritt nicht in die Pfütze"
Nach fünfzehn Jahren: "Mama, du wirst gleich reintreten"
Nach fünfundzwanzig Jahren: "natürlich Alte, du mußt ja in jedes Dreckloch reintreten

 

 

11. Unser Wunsch für Euch

Was Ihr Euch ersehnt seit einiger Zeit es wurde heute Wirklichkeit.
Der schönste Traum, er wurde wahr - Ihr zwei seid jetzt ein Ehepaar.
Wir wünschen Euch von Herzen nun, Gottes Segen möge auf Euch ruh'n!
Laßt Euch stets von der Liebe leiten. Ihr sollt in guten wie in schlechten Zeiten
immer treu zusammen steh'n und so durchs ganze Leben geh'n.

 

 

Das Ehebarometer

In der Ehe gibt's ein Barometer,
das Euch zeigt das täglich Wetter,
und damit Ihr Ihn sollt kennen,
wird' ich euch die Skala nennen:

Kriegt das Weibchen neue Kleider,
ist der Himmel klar und heiter.

Läßt der Mann sich nicht bewegen,
mit der Frau zum Tanz zu gehn,
gibt's gewalt'gen Tränenregen
und die Sonn' läßt sich nicht sehn.

Geht der Mann allein zum Bier,
steht der Sturmwind vor der Tür,
will er sich die Kehle feuchten,
gibt es starkes Wetterleuchten.
Wenn Freunde Ihn besuchen wollen,
hört man dumpfes Donnergrollen.

Damit sich zeigt der Sonnenschein,
und die Luft sei klar und rein,
Laßt uns jetzt die Gläser heben:

Hoch soll unser Brautpaar leben!

 

 

6. Kindergedichte

Gedicht 1

Lieber ..............., gell do spicksch, wenn ich Dir schenk ä Schachtel Wichs,
damit kannst Du wichse Deine Schuh, und der ............... Ihre gleich dazu.

Liebe ..........., da hab ich drei Kochlöffel, einen zum Kochen,
einen zum Rühren, und einen um den .................. abzuschmieren.

Gedicht 2

Liebes Brautpaar, ich sage ein Gedicht, aber nur wenn Ihr euch küßt.
(wartet, bis sich das Paar küßt)
Danke, Danke, Dankeschön, ich wollte nur das Küssen sehn!

Gedicht 3

Ihr habt so fröhlich ja gesagt, wir haben's alle gehört,
Ich habe Blumen auf den Weg gestreut, da hat mich sehr geehrt,
Jetzt wünsch' ich mir ein Stück Kuchen zum Schluß,
und von der Braut einen dicken Kuß.

Gedicht 4

Alle Uhren ticken es, alle Blumen nicken es,
und die Vögel singen laut, Du bist eine schöne Braut.
Auch die Riesen und die Zwerge in dem Tal und auf dem Berge
mit den Tieren all zusamm', loben Deinen Bräutigam.
Aber auch gar alle Leute, haben an euch große Freude
und Sie sagen: es ist wahr, Ihr seid ein recht liebes Paar.

 

 

Die Jugend, wie sie immer war

Ein Junge will vom Weihnachtsmann
am liebsten einen Hampelmann.
Die Mädchen, anders als die Knaben,
die möchten gern ein Püppchen haben.

Wenn sie dann groß und aufgeklärt,
ist das Verhältnis umgekehrt.

Ein Püppchen suchen sich die Knaben,
'nen Hampelmann will's Mädchen haben;
den es fest an der Strippe hält
und zappeln läßt, wie's ihr gefällt.

Vielleicht wird mancher protestieren:
„Mir könnte so was nicht passieren,
ich bin ein gewiefter Frauenkenner!"
Das sind die größten Hampelmänner.

 

 

Polizeiverordnung zum festlichen Tage

Wer unsere Hochzeit mitmachen will, muß vor allen Dingen anwesend sein.

Die Hochzeit beginnt mit dem Abgeben der Geschenke. Danach kann, wer will, wieder gehen.

Jeder hat sich mit leerem Magen friedlich und unbewaffnet an seinem Platz niederzulassen.

Die Benutzung der Kronleuchter als Schaukeln sowie die Verwendung der Teppiche als Ringermatten ist nicht gestartet.

Ironische Anspielungen auf die Lebensgestaltung des Herrn Bräutigam zu dessen Junggesellenzeit werden als böswillige Verleumdungen erachtet und mit Haftstrafen nicht unter sechs Wochen geahndet.

Der freie Flug von Schlagsahne, Fischgräten, Feuerwerkskörpern, Pfirsich- und Kirschkernen sowie von Sektkorken, Scherben, Zigarren- und Zigarettenasche ist nur insofern zulässig, als weder Personen noch Festräume Schaden nehmen können.

Jeder, der mehr als drei Sprachen zugleich spricht, hat einen Dolmetscher mitzubringen.

Der Tanzkapelle mit zusätzlichen Alkoholika und außerplanmäßigen Trinkgeldern einzuheizen, ist erst ab sechs Uhr morgens erlaubt.

Spontan heraufbrechende Verlobungen, schwerwiegende Beleidigungen, heimlich ausgetauschte Küsse, Blutracheschwüre und ähnliche Vorkommnisse sollen im Interesse der Festtagsstimmung nicht vor Abreise des Hochzeitspaares ausgeplaudert werden.

Wenn die Gesellschaft auf weniger als eine Person zusammengeschrumpft ist, ist das Fest als beendet anzusehen.

 

 

Das Schwein

Wer fremd geht, ist ein Schwein.
Wer mehrmals fremd geht, ist ein Meerschwein.
Wer viel fremd geht, ist ein Wildschein.
Wer sich erwischen läßt, ist ein dummes Schwein.
Wer sich nicht erwischen läßt, ist ein Glücksschwein.
Wer nur eine hat, ist ein Sparschwein.
Wer keine hat, ist ein armes Schwein.
Wer immer zu Hause bleibt, ist ein Hausschwein.
Wer darüber spricht, ist ein Dreckschwein.
Wer sich selbst verrät, ist ein blödes Schwein.
Wer nicht fremd geht, ist ein faules Schwein.
Wer unrasiert fremd geht, ist ein Stachelschwein.
Wer an einer fremden Brust lutscht, ist ein Warzenschwein.
Wer fremd geht und dabei Kinder macht, ist ein Zuchtschwein.
Wer nicht mehr kann, ist ein Schlachtschwein.

 

 

Das Alter der Frau im Vergleich zu den Erdteilen

16 bis 30 Jahre heiß wie Afrika
31 bis 40 Jahre feucht wie Asien
41 bis 50 Jahre auf der Höhe der Technik wie Amerika
51 bis 60 Jahre abgewirtschaftet wie Europa
61 bis 80 Jahre Fern vom Verkehr wie Australien

 

 

Das Alter des Mannes im Vergleich mit der Eisenbahn

16 bis 30 Jahre wie ein Güterzug - steht alle Augenblicke
31 bis 40 Jahre wie ein Personenzug - verkehrt regelmäßig
41 bis 50 Jahre wie ein Pendelzug - hat bequeme Einfahrt und wird vom Fremdenverkehr bevorzugt
51 bis 60 Jahre wie ein D-Zug - braucht längere Zeit zum Stehen
61 bis 70 Jahre wie ein Sonderzug - verkehrt nur 2 bis 3 mal im Jahr
71 bis 80 Jahre wie ein Dampfzug - verkehrt nur zu besonderen Anlässen und steht nur zum Wasserlassen

 

Meine eigenen GEDICHTE könnt ihr hier finden

oder unter http://groups.msn.com/Zauberblume2/

und

Viele GEDICHTE hab ich im Internet gefunden und für Euch

 zusammengestellt, damit ihr nicht lange suchen müsst.

 
 

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